Der Bodensee ist Deutschlands und Österreichs größter See.

Seine vom Alpenrhein gespeisten, blau-grün schimmernden Ufer grenzen an Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Der Bodensee präsentiert bei klarer Sicht ein beeindruckendes Alpenpanorama. Bei Dunst hingegen, wenn das gegenüberliegende Ufer im Grau verschwindet, wirkt er mit seiner Fläche von 536 km² und einer Tiefe von bis zu 251 Metern beinahe wie ein offenes Meer.

Der Bodensee ist jedoch kein unberührtes Naturgewässer, sondern ein streng kontrolliertes, kultiviertes System, dessen Ufer großflächig verbaut sind. Das merkten wir als motivierte Wanderer durch häufige Uferunterbrechungen sehr deutlich. Dennoch ist der Blick in die Ferne unvergleichlich. Nur umdrehen mag man sich manchmal nicht.

Unsere Ferienwohnung in Friedrichshafen lag nur 4 km vom Bodensee entfernt. Den gesamten Dezember über mieteten wir uns in die gemütliche Erdgeschosswohnung unserer wunderbaren Vermieterin Nadine ein. Friedrichshafen liegt mittig der deutschen Seeseite in unmittelbarer Seelage.

Für uns das perfekte Basislager, um die Umgebung zu erkunden. Die Dreizimmerwohnung hat einen Garten, eine eigene 30qm große Sonnenterasse und war bei unserer Ankunft wirklich blitzsauber. Bei Interesse stellen wir gerne den Kontakt zur Vermieterin her.

Die Weihnachtsmärkte am Bodensee gehören zu den schönsten der Welt! Wir können uns kaum einen besseren Ort vorstellen, um die Adventszeit zu verbringen.

Unsere drei Lieblingsmärkte sind der riesige Konstanzer Weihnachtsmarkt am See, die gemütliche Lindauer Hafenweihnacht und der österreichische Bregenzer Weihnachtsmarkt.

Sie alle gehören für uns zu den schönsten Weihnachtsmärkten, die wir je besucht haben. Der Konstanzer Weihnachtsmarkt etwa war derart groß, dass wir es nicht schafften, all seine Winkel und Windungen abzulaufen.

Weiße Weihnachten am Bodensee!

Es fiel reichlich Schnee, sodass wir regelmäßig in die höher gelegenen Wälder aufbrachen, um lange Wanderungen im Tiefschnee mit spektakulärem Blick über den Bodensee zu unternehmen.

Das Gebiet um den 750 Meter hoch gelegenen Gehrenberg war unser Lieblingsort für lange Wanderungen im Schnee.

Die außergewöhnliche Freundlichkeit der Menschen fiel mir während unserer Spaziergänge in der Bodenseeregion mit unseren Hunden besonders auf.

Da wir unmittelbar zuvor einen Monat in der norddeutschen Lüneburger Heide verbracht hatten, empfanden wir den Mentalitätsunterschied beinahe als Kulturschock.

Von Nachbarn, Spaziergängern und anderen Hundebesitzern wurden wir überall ausnahmslos freundlich gegrüßt und eifrig in netteste Gespräche verwickelt.Auch störte sich niemand daran, dass unsere Hunde uns den größten Teil des Tages ohne Leine begleiteten, im Gegenteil, man freute sich sehr über sie und wir trafen viele freilaufende Spielkameraden. Für uns ist dies die bislang freundlichste Region, die wir in unserem Heimatland kennenlernen durften.

Die Uferspaziergänge am Bodensee sind kurz und von engen, teils hoch umzäunten Gängen durchzogen, die Private Wassergrundstücke vor Fußgängern beschützen sollen.

Leider Gang und Gebe an großen Zentral-Europäischen Seen. Im Winter ist das durchaus interessant und akzeptabel. Zur Hauptsaison mit Hund bei unzähligen Badegästen eher weniger.

Das direkte Hinterland des Bodensees, empfanden wir als recht agrarindustriell geprägt. Der großflächige Obstanbau dominiert hier deutlich das Landschaftsbild.

Entsprechend unübersichtlich, straßenlastig oder stellenweise kaum vorhanden waren die Spaziermöglichkeiten direkt ab Haus. Dafür lagen das Seeufer oder die dichten Bergwälder nur etwa zehn Autominuten entfernt. Keinesfalls möchten wir uns beschweren!

Covid 19 hat unsere Reise beendet!

Unseren zahlreichen Weihnachtsmarktbesuchen ist wohl unsere allererste Corona-Infektion geschuldet, die für mich in einem ambulanten Krankenhausbesuch endete. Das Virus fesselte mich nicht nur vier Wochen lang ans Bett, sondern griff bereits am dritten Tag nach Ausbruch meine Augen an, sodass ich rund um die Uhr Lichtblitze und Schatten sah, starke Sehschwierigkeiten bekam und massive Augenschmerzen hatte.

Der Verdacht auf eine Netzhautablösung bestätigte sich glücklicherweise nicht. Dennoch können wir uns nicht erinnern, uns jemals so krank und schwach gefühlt zu haben.

Dies führte auch dazu, dass ich viele geplante Ausflüge in die Region, einschließlich Bootsfahrten und länderübergreifender Exkursionen, nicht mehr antreten konnte. Dennoch genossen wir unseren Aufenthalt sehr und empfehlen den Bodensees mit Hund, besonders zur Weihnachtszeit, ausdrücklich weiter.

Zum Nachreisen

Unsere Ferienwohnung in Friedrichshafen

Unsere Lieblingsorte am Bodensee

Konstanz

Lindau

Bregenz

Insel Mainau

Gehrenberg