{"id":5950,"date":"2021-06-28T19:18:33","date_gmt":"2021-06-28T19:18:33","guid":{"rendered":"https:\/\/vagabondogs.me\/\/?p=5950"},"modified":"2021-07-19T11:26:17","modified_gmt":"2021-07-19T11:26:17","slug":"die-ersten-wochen-mit-tia-und-sandy","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vagabondogs.me\/de\/blog\/die-ersten-wochen-mit-tia-und-sandy\/","title":{"rendered":"Die ersten Wochen mit Tia und Sandy"},"content":{"rendered":"<p><strong>In diesem Blogpost m\u00f6chte ich erz\u00e4hlen,<\/strong> wie die ersten Tage, Wochen und Monate mit unseren ehemaligen Stra\u00dfenh\u00fcndinnen abliefen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der ersten Teil der Geschichte,<\/strong> von Tias Fund bis zum Abflugtag nach Deutschland, ist <a href=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/blog\/thestoryoftiaandsandy\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> nachzulesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der zweite Teil der Geschichte<\/strong> beginnt mit dem ersten Augenaufschlag am Morgen nach der Ankunft in Deutschland.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/1-3-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5959\" srcset=\"https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/1-3-scaled.jpg 2560w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/1-3-300x225.jpg 300w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/1-3-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/1-3-768x576.jpg 768w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/1-3-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/1-3-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tias und Sandys Betten waren im Wohnzimmer drapiert.<\/strong><\/p>\n<p>Wenn wir es umgehen k\u00f6nnen, schlafen die Hunde nicht mit im Schlafzimmer, da nasse Schnauzen im Gesicht und trippelnde Hundepfoten auf dem Parkett uns den Schlaf rauben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Da es ihre erste Nacht im neuen zu Hause war, blieben die T\u00fcren jedoch offen und die Hunde konnten selbst entscheiden, wo sie liegen wollten. Sie entschieden sich f\u00fcr ihre Betten und so konnten wir die Schlafzimmert\u00fcr ab der zweiten Nacht schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bereits am Vorabend fielen die beiden vor Ersch\u00f6pfung in einen tiefen Schlaf. Auch die Nacht verlief v\u00f6llig ruhig. Kein Bellen, kein Weinen, kein Randalieren. Das Dasein als Zweithund hilft ihnen mit gro\u00dfer Sicherheit \u00fcber viele H\u00fcrden hinweg, vor welchen sie sich alleine gef\u00fcrchtet h\u00e4tten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als ich morgens aufstand, lagen beide in ihren Betten und schauten mich ein wenig skeptisch an. Sie hatten keine Ahnung wie unser Tagesablauf aussehen w\u00fcrde. Sie waren sich auch nicht sicher, ob ich Freund oder Feind bin. So blieben sie sitzen und warteten bis ich sie ansprach. Ich hockte mich mit etwas Entfernung zu ihren Betten hin und sprach lieb mit ihnen. Sandy taumelte in beschwichtigender Haltung zu mir, schmatzte und beleckte sich, kniff ihr Schw\u00e4nzchen ein und wartete auf Streicheleinheiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Tia zeigte keinerlei Beschwichtigungssignale, sondern schn\u00fcffelte vorsichtig an meiner Hand und inspizierte dann die Wohnung. Nachdem die beiden ihre \u00dcbervorsicht ablegten und sich etwas lockerer zeigten, legte ich ihre Sicherheitsgeschirre an und ging mit ihnen in den Wald, neben unserer Unterkunft.<\/p>\n<p>Da beide Hunde sehr schlecht bemuskelt waren und Sandys Ausstrahlung jener einer Burn-Out Patientin glich, gingen wir in der ersten Wochen maximal 30 Minuten am St\u00fcck und lie\u00dfen die Hunde das Tempo vorgeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7918-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5961\" srcset=\"https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7918-scaled.jpg 2560w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7918-300x225.jpg 300w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7918-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7918-768x576.jpg 768w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7918-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7918-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Auf Zypern lebten die Hunde<\/strong> abgeschieden in H\u00e4usern auf dem Land. Das Stadtleben, Menschenmassen, Verkehrsl\u00e4rm und unz\u00e4hlige Hundebegegnungen, kannten sie nicht. \u00a0So musste ich mich zun\u00e4chst \u00fcberraschen lassen, welche Reaktionen sie zeigten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch entschied ich mich in den ersten zwei Wochen, kein Auto mit ihnen zu fahren und die Spazierg\u00e4nge nur im Wald neben unserer Unterkunft stattfinden zu lassen. Alleine bleiben sollten sie in den ersten Wochen garnicht. Erst dann, wenn sie sich eingelebt haben und der Rest funktionierte, w\u00fcrden wir das Alleinbleiben \u00fcben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Tia und Sandy gingen in den ersten Tagen an der Leine sehr vorsichtig neben oder hinter mir und schn\u00fcffelten zaghaft die Gegend ab. Andere Hunde wurden zun\u00e4chst nicht beachtet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fremde Menschen jedoch, wurden von Tia verbellt und angeknurrt. Mal versteckte sie sich knurrend hinter mir. Mal hing sie voll in der Leine und fletschte die Z\u00e4hne. Mal sprang sie p\u00f6belnd in Richtung Radfahrer. Mal setzte sie zur Jagd auf Kinder mit Rollschuhen an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Da ich ein Fan von klarer Kommunikation zwischen Mensch und Hund bin, teilte ich ihr umgehend mit, dass solche Reaktionen nicht geduldet werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Versteckte sie sich hinter mir, ignorierte ich sie emotional weitestgehend, positionierte sie neben mich und gab ihr etwas zu tun. Sie sollte das Gef\u00fchl bekommen, dass es wichtigeres gibt als sich zu verstecken. Weitergehen zum Beispiel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ging sie nach vorne, wurde sie mit fester Stimme und wenn n\u00f6tig, mit K\u00f6rpereinsatz, welcher aus gro\u00df machen und von vorne abdr\u00e4ngen bestand, wieder in Position gebracht. Dann gab es etwas zu tun. Meist setzte oder legte ich sie ab. Das verbindet sie bis heute mit einer Auszeit bzw. der Forderung, passiv zu bleiben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Menschen die mal streicheln wollten oder beschwichtigend auf den Hund einzureden versuchten, wurden weggeschickt. Tia sollte lernen, dass sie f\u00fcr fremde Menschen v\u00f6llig uninteressant ist und keiner etwas von ihr will. Dass niemand ihr Aufmerksamkeit schenkte, wenn sie es nicht tat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Da Tias Reaktionen Angstreaktionen waren, musste ich sehr darauf achten, welche Energie ich ihr entgegen brachte. Keinesfalls sollte sie meine negative Reaktion auf ihr Verhalten mit der Person verbinden, welche sie anp\u00f6belte. Sie sollte meine Reaktion auf ihr Verhalten beziehen, was Feinarbeit und richtiges Timing erforderte. Meine positive Verst\u00e4rkung sollte sie jedoch durchaus auf andere Menschen beziehen. Ruhiges Verhalten in Sichtweite anderer Menschen lobte ich mit Zuckergussstimme.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wichtig war mir, dass sie das Gef\u00fchl hatte gesehen zu werden und nicht alleine durch die Situation gehen zu m\u00fcssen. Wichtig war mir auch, dass sie wusste, dass sie eine souver\u00e4ne Abneigung zeigen darf. Dass Panik nur unn\u00f6tige Energieverschwendung und Aggression g\u00e4nzlich unerw\u00fcnscht ist. Nun f\u00e4llt das verp\u00f6nte Wort Dominanz, welches so oft missverstanden wird und mit Herrschaft \u00fcber jeden Schritt des Hundes gleichgesetzt wird. Nein, Dominanz ist nicht dasselbe wie Diktatur.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die von mir ausge\u00fcbte Dominanz soll dem Hund die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Freiheit er\u00f6ffnen. Ich m\u00f6chte, dass meine Hunde sich ohne Leine durch die Umwelt bewegen k\u00f6nnen, gewissen Verantwortungen \u00fcbernehmen, nachdenken bevor sie Entscheidungen treffen und das Gef\u00fchl haben, selbstst\u00e4ndig agierende Wesen in einem sicheren Umfeld zu sein und keine Fremdkontrollierten. All das etabliere ich durch die klare Aussprache von Regeln, an welche sich alle Mitglieder der Familie halten m\u00fcssen, auch ich. Diese Regeln fordere ich sehr konsequent ein. Sie k\u00f6nnen kurzerhand mit respektvollem Benehmen beschrieben werden, welches f\u00fcr Mensch und Tier allgemeing\u00fcltig ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/40b.jpg\" alt=\"\" width=\"1500\" height=\"979\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6916\" srcset=\"https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/40b.jpg 1500w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/40b-300x196.jpg 300w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/40b-1024x668.jpg 1024w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/40b-768x501.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Im Prinzip ist es ganz einfach:<\/strong><\/p>\n<p>Was sich dein bester Kumpel nicht erlauben darf, darf sich auch der Hund nicht erlauben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anschreien, schubsen, kneifen, ignorieren, anstarren, betteln, p\u00f6beln, Essen klauen, Bluse zerrei\u00dfen, Einrichtung zerst\u00f6ren und Eifersuchtsdramen, sind f\u00fcr mich tabu. Alle Verhaltensweisen die ich beim Menschen doof finde, finde ich auch beim Hund doof. Das kommuniziere ich auf die gleiche Weise. Nicht mit den gleichen Worten, jedoch mit der gleichen Energie und K\u00f6rpersprache. Hunde verstehen das, genauso wie es Menschen verstehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Voraussetzung ist selbstverst\u00e4ndlich, dass die Bed\u00fcrfnisse des Hundes erf\u00fcllt werden und das Verhalten kein verzweifelter Hilfeschrei ist, sondern wirklich in Respektlosigkeit begr\u00fcndet liegt. Ein verzweifelt-gelangweilter Hund ohne Auslauf und Aufgabe, hat mein vollstes Verst\u00e4ndnis das Wohnzimmer zu zerlegen. Ich bitte ihn sogar darum. Wie soll er sich sonst bemerkbar machen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Es dauerte zwei Tage und Tias P\u00f6beleien waren Geschichte.<\/strong><\/p>\n<p>Ab dem dritten Tag liefen beide Hunde zuverl\u00e4ssig an der Leine und ich legte die Schleppleine an, um den R\u00fcckruf zu etablieren und ihnen einen gr\u00f6\u00dferen Radius zu gew\u00e4hren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7532-2-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5971\" srcset=\"https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7532-2-scaled.jpg 2560w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7532-2-300x225.jpg 300w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7532-2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7532-2-768x576.jpg 768w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7532-2-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7532-2-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7528-2-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5972\" srcset=\"https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7528-2-scaled.jpg 2560w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7528-2-300x225.jpg 300w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7528-2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7528-2-768x576.jpg 768w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7528-2-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7528-2-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Am f\u00fcnften Tag<\/strong> riss mir die Schleppe die Haut von Fu\u00dfkn\u00f6chel, nachdem die Hunde herumflitzen und sie sich um mein Bein wickelte.<\/p>\n<p>Die hohe Unfallgefahr ist der Grund warum das Ende einer Schleppleine grunds\u00e4tzlich in der Hand gehalten werden sollte. \u00dcber den richtigen Umgang mit der Schleppe philosophiere ich in in einem meiner n\u00e4chsten Blogposts.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_E7549-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2026\" height=\"2560\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5973\" srcset=\"https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_E7549-scaled.jpg 2026w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_E7549-237x300.jpg 237w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_E7549-810x1024.jpg 810w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_E7549-768x971.jpg 768w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_E7549-1215x1536.jpg 1215w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_E7549-1621x2048.jpg 1621w\" sizes=\"auto, (max-width: 2026px) 100vw, 2026px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Am selben Tag<\/strong> nagte Sandy w\u00e4hrend des Spaziergangs ihr ma\u00dfangefertigtes Sicherheitsgeschirr durch und entschied sich somit daf\u00fcr, nur Halsband tragen zu wollen. An der Schleppe selbstverst\u00e4ndlich nicht m\u00f6glich, also musste ein Notgeschirr aus dem Tierladen gekauft werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7876-2-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5974\" srcset=\"https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7876-2-scaled.jpg 2560w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7876-2-300x225.jpg 300w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7876-2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7876-2-768x576.jpg 768w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7876-2-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7876-2-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7880-2-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5975\" srcset=\"https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7880-2-scaled.jpg 2560w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7880-2-300x225.jpg 300w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7880-2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7880-2-768x576.jpg 768w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7880-2-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7880-2-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Am Ende der ersten Woche<\/strong> waren wir alle bereits so ein eingeschwei\u00dftes Team, dass ich Tia und Sandy in unserem kleinen Wald ableinte. Wir hatten keinen Garten und Ihr Bed\u00fcrfnis nach freier Bewegung war riesig.<\/p>\n<p>Normalerweise pl\u00e4dierte ich nicht f\u00fcr ein so fr\u00fches Ableinen. Mit Tia und Sandy war es jedoch, als w\u00e4ren wir schon immer gemeinsam unterwegs gewesen. Sie f\u00fcgten sich nach wenigen Tagen so wunderbar in die Familie ein, sie h\u00f6rten aufs Wort und trafen so viele richtige Entscheidungen f\u00fcr uns als spazierendes Rudel, dass das Vertrauen in die beiden recht schnell unersch\u00fctterlich wurde. Da ich aufgrund meiner Schleppleinen-Verletzung ohnehin nur noch auf einem Bein lief, kam mir die neu gewonnene Selbstst\u00e4ndigkeit meiner Hunde entgegen.<\/p>\n<p>Das ber\u00fchmte unsichtbare Band, welches Mensch und Hund lautlos mit einander kommunizieren l\u00e4sst, war innerhalb von k\u00fcrzester Zeit da. Es war, als w\u00fcrden wir ganz einfach zusammengeh\u00f6ren oder zumindest prima zusammen passen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/9-4-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5977\" srcset=\"https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/9-4-scaled.jpg 2560w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/9-4-300x225.jpg 300w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/9-4-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/9-4-768x576.jpg 768w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/9-4-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/9-4-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Und so kam es,<\/strong> dass Tia und Sandy innerhalb von nur einer Woche fast alle Freiheiten genie\u00dfen durften, welche sie bis heute genie\u00dfen. Mitspracherecht, ein gr\u00f6\u00dftenteils leinenfreies Leben und die Freiheit, Verantwortung f\u00fcr ihre Entscheidungen zu \u00fcbernehmen und aus eigenen Fehlern zu lernen. Diese Privilegien basieren auf unseren fest etablierten Regeln, welche f\u00fcr unsere Sicherheit sorgen und Konsequent eingefordert werden. Als schlaue Wesen verstanden sie dieses Prinzip mit Leichtigkeit, dank klarer Kommunikation.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/10-4-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1706\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5978\" srcset=\"https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/10-4-scaled.jpg 2560w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/10-4-300x200.jpg 300w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/10-4-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/10-4-768x512.jpg 768w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/10-4-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/10-4-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/10-4-360x240.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nachdem wir in der zweiten Woche<\/strong> in unserem Hauswald und dem nahegelegenen Feld weiterhin flei\u00dfig Kommandos und Regeln ein\u00fcbten, planten wir in Woche Drei einen ersten kleinen Ausflug zu einer nahegelegenen Spazierrunde. H\u00e4ufiges Autofahren kannten Tia und Sandy nicht und besonders Sandy litt furchtbar unter \u00dcbelkeit. Als wir zum ersten Mal den Kofferraum unseres Autos \u00f6ffneten, waren beide Hunde mehr als skeptisch und wollten zun\u00e4chst nicht einsteigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wir verschoben unseren Auslug zun\u00e4chst,<\/strong> um ihnen eine Woche lang das Auto schmackhaft zu machen. Sie sollten den Kofferraum positiv assoziieren, ohne ihn mit Fahrtenstress zu verbinden. Also t\u00e4glich Kofferraum auf, Hunde reinlocken, loben, kraulen, knuddeln, Leckerli, zusammen drin sitzen, Spa\u00df haben, Hunde wieder raus.\u00a0 Nach einer Woche liebten Tia und Sandy den Kofferraum, sprangen freudestrahlen von alleine hinein und konnten sich im Innenraum entspannen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/11-4-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"2560\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5980\" srcset=\"https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/11-4-scaled.jpg 1920w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/11-4-225x300.jpg 225w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/11-4-768x1024.jpg 768w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/11-4-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/11-4-1536x2048.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nun war es Zeit f\u00fcr den ersten Ausflug.<\/strong><\/p>\n<p>Wir fuhren fortan t\u00e4glich 5 &#8211; 10 Minuten lang zu einer anderen Spazierrunde, damit sie sich ans Fahren gew\u00f6hnen konnten. L\u00e4ngere Runden fuhren wir erst, als Sandys \u00dcbelkeit auf kurzen Strecken abgeklungen war.<\/p>\n<p>Der Locationwechsel verlief ohne Probleme. Tia und Sandy gingen selbstbewussten Schrittes voran und erkundeten voller Freude die Umgebung. Ich konnte mich dem Gedanken nicht erwehren, welches Gl\u00fcck wir mit diesen beiden H\u00fcndinnen hatten. Besonders Tia war kein einfacher Charakter und brauchte eine konsequente F\u00fchrung, zeigte sich unter dieser aber \u00e4u\u00dferst unkompliziert und brav.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/12-4-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5983\" srcset=\"https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/12-4-scaled.jpg 2560w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/12-4-300x225.jpg 300w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/12-4-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/12-4-768x576.jpg 768w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/12-4-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/12-4-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/13-4-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5984\" srcset=\"https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/13-4-scaled.jpg 2560w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/13-4-300x225.jpg 300w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/13-4-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/13-4-768x576.jpg 768w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/13-4-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/13-4-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/14-4-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5986\" srcset=\"https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/14-4-scaled.jpg 2560w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/14-4-300x225.jpg 300w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/14-4-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/14-4-768x576.jpg 768w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/14-4-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/14-4-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Beide Hunde brachten die<\/strong> perfekten Voraussetzungen mit, gute Reisebegleiterinnen zu werden, denn sie liebten es, neue Spazierwege kennenzulernen, waren abenteuerlustig und trotz ihrer traumatischen Vergangenheit, mutig und aufmerksam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Keineswegs rechne ich mir diesen Erfolg alleine an. Diese beiden Kreaturen gaben sich die allergr\u00f6\u00dfte M\u00fche das gelernte umzusetzen, sich in die Familie einzuf\u00fcgen und ihre negativen Impulse zu kontrollieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nachdem die Hunde sich<\/strong> so wunderbar eingelebt hatten, wollten wir beginnen das Alleinsein zu \u00fcben. Auch wenn Tia und Sandy in ihrem Leben mit uns nur selten allein sein w\u00fcrden, so m\u00fcssen sie im Notfall oder an Einkaufstagen stundenweise dazu in der Lage sein. Grunds\u00e4tzlich lassen wir Hunde erst nach der Erf\u00fcllung ihrer Bed\u00fcrfnisse allein. Im besten Fall zu ihren Ruhezeiten, zu welchen sie sich ohnehin entspannen w\u00fcrden. Das hei\u00dft entweder nach dem Morgenspaziergang und dem Anschlie\u00dfenden Fr\u00fchst\u00fcck oder nach der gro\u00dfen Nachmittagsrunde und dem anschlie\u00dfenden Abendessen. Ausgepowert, satt und m\u00fcde sollen sie sein. Bevor wir gingen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/15-4-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5987\" srcset=\"https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/15-4-scaled.jpg 2560w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/15-4-300x225.jpg 300w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/15-4-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/15-4-768x576.jpg 768w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/15-4-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/15-4-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/16-4-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5988\" srcset=\"https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/16-4-scaled.jpg 2560w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/16-4-300x225.jpg 300w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/16-4-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/16-4-768x576.jpg 768w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/16-4-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/16-4-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zun\u00e4chst verlie\u00dfen wir die Unterkunft<\/strong> nur f\u00fcr wenige Minuten am Tag. Klappte das gut, steigerten wir die Zeit minutenweise weiter, bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir mit dem Auto wegfuhren. Bevor wir das Haus verlie\u00dfen stellten wir sicher, dass die Hunde entspannt waren. Wir schickten sie dazu in ihre Betten, kraulten sie etwas und gingen dann kommentarlos. Genauso kommentarlos kamen wir wieder zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Wieder einmal wurden wir uns des Gl\u00fccks bewusst, welches wir mit den beiden hatten, denn Alleinebleiben stellte f\u00fcr sie nie ein Problem dar. Ganz gleich, ob wir Anfangs zwei Minuten vor der Haust\u00fcr standen oder sp\u00e4ter zwei Stunden zum Einkaufen wegfuhren. Gemeinsam meisterten die beiden alles, ohne jemals etwas zerst\u00f6rt zu haben oder das Haus zusammenzukl\u00e4ffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Doch nicht alles<\/strong> <strong>verlief vollkommen problemlos.<\/strong><\/p>\n<p>Eine Sache \u00fcbten wir nicht, da sie kein allt\u00e4gliches Ph\u00e4nomen in unserem Apartment war: Der Besuch von fremden Menschen in den eignen vier W\u00e4nden.<\/p>\n<p>Etwa drei Monate nach Tias und Sandys Einzug stand unsere Vermieterin vor der T\u00fcr, um mit uns unseren Auszug im kommenden Monat zu besprechen.<\/p>\n<p>Tia drehte vollkommen durch. Sie bellte nicht nur, sie schrie. Sie war aufgeplustert wie ein Huhn, kniff den Schwanz ein und verkroch sich so tief wie sie konnte unterm K\u00fcchentisch. Sie verfiel in eine derartige Panik, dass sie kaum noch ansprechbar war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/17-4.jpg\" alt=\"\" width=\"1434\" height=\"1914\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5989\" srcset=\"https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/17-4.jpg 1434w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/17-4-225x300.jpg 225w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/17-4-767x1024.jpg 767w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/17-4-768x1025.jpg 768w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/17-4-1151x1536.jpg 1151w\" sizes=\"auto, (max-width: 1434px) 100vw, 1434px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wir waren zun\u00e4chst etwas sprachlos,<\/strong> denn au\u00dferhalb des Hauses ignorierte sie fremde Menschen v\u00f6llig. Sie lief an schreienden Kindern, grabschenden H\u00e4nden und streitenden P\u00e4rchen kommentarlos vorbei. Im Haus jedoch geriet sie in blanke Hysterie und dabei stand die Vermieterin nur im Hausflur und betrat nicht einmal die Wohnung.<\/p>\n<p>Nun wussten wir um ihr offensichtlich gr\u00f6\u00dftes Problem und konnten uns entsprechend auf diese Reaktion vorbereiten.<\/p>\n<p>Da wir kaum Besuch von fremden Menschen bekamen, war das \u00dcben nicht leicht.<\/p>\n<p>Tia zeigte in diesen Situationen keinen Gang nach vorne, sondern verkroch sich laut mitteilend unter den Tischen.<\/p>\n<p>Wir begannen also mit dem Klingeln der Haust\u00fcr.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst sollte sie lernen, dabei nicht in Panik zu geraten.<\/p>\n<p>Melden durfte sie ma\u00dfvoll. Nachdem sie gemeldet hatte, sollte sie in ihr Bett gehen und dort warten. Wir regelten die T\u00fcr.<\/p>\n<p>Da sie zun\u00e4chst jedoch nicht alleine im Bett bleiben wollte, mussten wir zu dritt arbeiten. Meine Mutter klingelte, ich ging an die T\u00fcr und S\u00f6ren sa\u00df mit Tia im Bett, und zwar so, dass er zwischen ihr und der T\u00fcr sa\u00df, um sie abzuschirmen. So lernte Tia, dass ihr im Bett nichts passierte.<\/p>\n<p>Als das klappte, setzte sich S\u00f6ren auf die Couch und Tia blieb im Bett. Zum Schluss ging S\u00f6ren mit zur T\u00fcr und Tia blieb im Bett. An der T\u00fcr taten wir so, als w\u00fcrden wir uns mit jemandem unterhalten. Sie war stehst mit beiden Ohren dabei, verfiel jedoch nicht mehr in blanke Panik.<\/p>\n<p>Auf diese Weise \u00fcbten wir so lange, bis sie der T\u00fcr keine wesentliche Beachtung mehr schenkte, allerdings immer noch ohne echte fremde Menschen zu involvieren.<\/p>\n<p>Wir wussten, dass fremde Menschen das Problem waren und nicht die Klingel, also baten wir unsere Vermieterin zu klingeln und sich etwas mit uns zu unterhalten. Das ganze Prozedere wiederholte sich, da Tia in Panik verfiel und unter den Tisch kroch.<\/p>\n<p>Also: S\u00f6ren und Tia im Bett. S\u00f6ren am Schreibtisch und Tia im Bett. S\u00f6ren und ich an der T\u00fcr und Tia im Bett.<\/p>\n<p>So \u00fcbten wir mit dem Paketboten und dem Pizzalieferanten. Immer nur an der T\u00fcr, denn der Wohnraum stellte die K\u00f6nigsdisziplin dar.<\/p>\n<p>Betrat jemand den Wohnraum, entschlossen wir uns Tia anzuleinen und hinter uns zu halten. Sie sollte das Gef\u00fchl haben gef\u00fchrt zu werden und dabei zu sein, jedoch nicht beteiligt oder in der Verantwortung etwas zu tun. Au\u00dferdem wollten wir vermeiden, dass sie doch einmal unterm Tisch hervorschie\u00dft, mit den Z\u00e4hnen voran.<\/p>\n<p>Grundregel f\u00fcr alle fremden Besucher ist, Tia vollkommen zu ignorieren. Kein Gucken, kein Reden, kein Hand hinhalten. All das baut Druck auf. All das soll sie irgendwann aushalten k\u00f6nnen, jedoch erst, wenn sie soweit ist.<\/p>\n<p>Die Vermieterin klingelte. Tia meldete und ging in ihr Bett. Wir gingen zur T\u00fcr um die Vermieterin zu begr\u00fc\u00dfen. Dann ging einer von uns zu Tia und nahm sie an die Leine, immer zwischen Tia und der Vermieterin positioniert. Tia knurrte und fauchte, zappelte an der Leine und versuchte wild an der Vermieterin zu schn\u00fcffeln, was wir ihr jedoch mit einem strengen Ton untersagten und sie hinter uns verwiesen.<\/p>\n<p>Wenn sie sich f\u00fcr jemanden interessiert, ganz gleich ob Hund oder Mensch, hat sie langsam und freundlich auf denjenigen zuzugehen. Nicht hektisch und fauchend. So standen wir uns die Beine in den Bauch, redeten und ignorierten den Hund solange, bis sie sich begann ruhig zu verhalten und sich hinzusetzen. Sie wurde gelobt, gestreichelt und durfte dann ihre vorsichtige Neugier ausleben und an der Vermieterin schn\u00fcffeln.<\/p>\n<p>Da Tia freundlich blieb, leinten wir sie ab und nun durfte auch die Vermieterin ein paar nette Worte an sie richten. Tia begann sich merklich zu freuen und \u00fcberraschte uns sogar mit einem Geschenk. Sie brachte der Vermieterin ihren Ball und zeigte ein Spielgesicht. Ganz vorsichtig und behutsam forderte sie die Figur ihrer Albtr\u00e4ume zum Ballspielen auf. Streicheln war immer noch tabu und auch das Werfen von Gegenst\u00e4nden, aber diese Geste r\u00fchrte uns alle.<\/p>\n<p>Da die Vermieterin als Gestalt nun ihren Schrecken verloren hatte, konnte sie als \u00dcbungsperson nicht mehr herhalten. Und so nutzten wir einmal eine Dame, die bei uns etwas abholte und eine neu eingezogene Nachbarin, die auch einen Hund hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Grundlagen waren nun gefestigt.<\/strong> Tia geriet nicht mehr in blanke Panik, sondern hatte andere Strategien und Reihenfolgen erlernt, mit ihrer Angst umzugehen.<\/p>\n<p>Ehrlicherweise muss ich sagen, dass dieses Problem in stark abgeschw\u00e4chter Form bis heute besteht. Tia findet Fremde im Haus einfach doof und gruselig. Im Gegensatz zu damals jedoch, geht sie sogar von selbst auf die Fremden zu, schn\u00fcffelt ein wenig herum, knurrt und wufft und legt sich dann irgendwo ab. Zeigt sie Ans\u00e4tze von Panik, leinen wir sie an und verweisen sie hinter uns.<\/p>\n<p>Anfassen und bedr\u00e4ngen durch Fremde halten wir strengstens von ihr fern, da sie offen mitteilt, dass sie das nicht m\u00f6chte. Sicher w\u00e4re das Problem bereits weiter aufgearbeitet, w\u00fcrden wir \u00f6fter Besuch bekommen. Besuch bleibt f\u00fcr uns jedoch ein seltenes Gut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sandy \u00fcbrigens,<\/strong> meldet kein klingeln der T\u00fcr und interessiert sich nicht f\u00fcr fremde Menschen innerhalb des Wohnraums. Sie bleibt im Bett sitzen oder geht mit zur T\u00fcr, ohne sich gro\u00df mitzuteilen. Aufmerksam ist sie. Sie passt auch auf, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Angefasst werden m\u00f6chte sie von Fremden auch nicht. Sie ist jedoch deutlich weniger reaktiv und l\u00e4sst sich von Tias Hysterie nicht anstecken. Sie rollt eher mit den Augen und guckt etwas verst\u00e4ndnislos an die Wand.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7694-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6001\" srcset=\"https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7694-scaled.jpg 2560w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7694-300x225.jpg 300w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7694-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7694-768x576.jpg 768w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7694-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/IMG_7694-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tias Drama um fremde Menschen<\/strong> im Haus bleibt bis heute unsere gr\u00f6\u00dfte Herausforderung. Bis auf dieses Problem haben wir tats\u00e4chlich keines im Umgang mit unseren Hunden. Mit den von uns aufgestellten Abl\u00e4ufen und Verhaltensregeln, k\u00f6nnen wir damit jedoch umgehen. Wenn es irgendwie geht, lernen wir den unbekannten Besuch vor dem Haus kennen und gehen dann gemeinsam rein. Dies ist f\u00fcr Tia die angenehmste Option und Angstreaktionen treten dann kaum mehr auf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>In den f\u00fcnf Monaten,<\/strong> in welchen wir diese Unterkunft bewohnten, machten wir unz\u00e4hlige Ausfl\u00fcge, \u00fcbten l\u00e4ngeres Autofahren, gingen Schwimmen, besuchten M\u00e4rkte, Hundewiesen, Innenst\u00e4dte, andere Wohnungen und festigten unsere Grundregeln. Tia und Sandy machten nach ihrer Eingew\u00f6hnungszeit alles mit wie zwei alte Hasen, demnach sind detaillierte Beschreibungen aller Ausfl\u00fcge kaum erw\u00e4hnenswert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/18-4-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5991\" srcset=\"https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/18-4-scaled.jpg 2560w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/18-4-300x225.jpg 300w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/18-4-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/18-4-768x576.jpg 768w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/18-4-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/18-4-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/19-6-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5992\" srcset=\"https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/19-6-scaled.jpg 2560w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/19-6-300x225.jpg 300w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/19-6-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/19-6-768x576.jpg 768w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/19-6-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/19-6-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/20-4-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5993\" srcset=\"https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/20-4-scaled.jpg 2560w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/20-4-300x225.jpg 300w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/20-4-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/20-4-768x576.jpg 768w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/20-4-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/20-4-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/21-4-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5994\" srcset=\"https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/21-4-scaled.jpg 2560w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/21-4-300x225.jpg 300w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/21-4-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/21-4-768x576.jpg 768w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/21-4-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/vagabondogs.me\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/21-4-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Besuche von gr\u00f6\u00dferen Veranstaltungen<\/strong> bleiben bis heute eine Seltenheit. In der Regel kommen unsere Hunde nicht mit auf M\u00e4rkte, Gro\u00dfstadtbesuche oder Dorffeste, denn das ist Stress f\u00fcr Vierbeiner und bringt keinen Mehrwert in ihren Alltag. Dennoch sollten sie es kennenlernen und n\u00f6tigenfalls hinnehmen k\u00f6nnen. Somit muss es ge\u00fcbt werden. Das echte t\u00e4gliche Leben unser Hunde, findet jedoch in der Natur statt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die sch\u00f6nsten Bilder unserer ersten Ausfl\u00fcge im Bergischen Land, teile ich hier:<\/p>\n<p class=\"card-title entry-title\"><span style=\"color: #008080;\"><a href=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/de\/blog\/a-day-on-the-dogs-playground\/\" title=\"Ein Tag auf der Hundewiese\" rel=\"bookmark noopener\" target=\"_blank\" style=\"color: #008080;\">Ein Tag auf der Hundewiese<\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"card-title entry-title\"><span style=\"color: #008080;\"><a href=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/de\/blog\/ein-spaziergang-im-wald\/\" title=\"Ein Tag im Wald\" rel=\"bookmark noopener\" target=\"_blank\" style=\"color: #008080;\">Ein Tag im Wald<\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"card-title entry-title\"><span style=\"color: #008080;\"><a href=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/de\/blog\/ein-tag-in-den-feldern\/\" title=\"Ein Tag in den Feldern\" rel=\"bookmark noopener\" target=\"_blank\" style=\"color: #008080;\">Ein Tag in den Feldern<\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"card-title entry-title\"><a href=\"https:\/\/vagabondogs.me\/\/de\/blog\/ein-spaziergang-bei-sonnenuntergang\/\" title=\"Ein Streifzug zum Sonnenuntergang\" rel=\"bookmark noopener\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #008080;\">Ein Streifzug zum Sonnenuntergang<\/span><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Einen Ausschnitt beim Spielen<\/strong> aus Tias und Sandys ersten Tagen bei uns, findet ihr im folgenden Video. Das Video zeigt sehr sch\u00f6n wie gespr\u00e4chig Tia ist. Sie ist absolut kein Kl\u00e4ffer, jedoch ein gro\u00dfer Quatschkopf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"epyt-video-wrapper\"><iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_53675\"  width=\"750\" height=\"421\"  data-origwidth=\"750\" data-origheight=\"421\"  data-relstop=\"1\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/0SgHFygqgNM?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=0&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Blogpost m\u00f6chte ich erz\u00e4hlen, wie die ersten Tage, Wochen und Monate mit unseren ehemaligen Stra\u00dfenh\u00fcndinnen abliefen. &nbsp; Der ersten Teil der Geschichte, von Tias Fund bis zum Abflugtag nach Deutschland, ist hier nachzulesen. &nbsp; Der zweite Teil der Geschichte beginnt mit dem ersten Augenaufschlag am Morgen nach der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5980,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-5950","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vagabondogs.me\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5950","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vagabondogs.me\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vagabondogs.me\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vagabondogs.me\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vagabondogs.me\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5950"}],"version-history":[{"count":27,"href":"https:\/\/vagabondogs.me\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5950\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7269,"href":"https:\/\/vagabondogs.me\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5950\/revisions\/7269"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vagabondogs.me\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5980"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vagabondogs.me\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5950"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vagabondogs.me\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5950"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vagabondogs.me\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5950"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}